Wunderbares Wandern in ITALIEN

Wandern in Basilikata: Pilgerwanderungen in den Bergen und an den Küsten

Karte: <strong>Wandern in Basilikata: </strong>Pilgerwanderungen in den Bergen und an den Küsten

Anforderungen  -

Die Wanderungen sind leicht und verlaufen manchmal im weglosen Gelände. Trittsicherheit und gute Kondition sind für reine Gehzeiten zwischen 2 und 5 Std. erforderlich.

Unterkunft

Insgesamt 4, Hotel, Gasthaus, Agriturismo, auch mal ein ganzes Dorf... Und in jedem davon köstliche Stunden beim Tischlein-deck-dich mit herzlicher lukanischer Gastfreundschaft.

Leistungen

Eintritte und Transfers im Begleitbus laut Programm, Halbpension im Doppelzimmer, VDB Kultur- und Bergwanderführer.

Treffpunkt: Flughafen Neapel - Zeiten zur Ab- und Rückreise, siehe Reiseablauf
Termine: 30.05. - 10.06.2019
24.09. - 05.10.2019
Reisedauer: 12 Tage
Teilnehmerzahl: 10 - 15 Personen
Investition: € 1.590,-- ab Flughafen Neapel
Einzelzimmerzuschlag: € 300,--

Bilder und Beschreibung

Wandern in Süditalien - Pilger-Wanderungen durch Lukanien: Berge am Mittelmeer

Diese kleinste süditalienische Region, auch unter dem Namen Lukanien bekannt, liegt kurz vor der "Stiefelspitze Italiens". Sie ist ziemlich gebirgig - ideales Terrain für einen Bergurlaub. Im Osten und Westen hat sie einen verhältnismäßig geringen Küstenanteil. Doch der Golf von Policastro, seine kleinen Buchten, die steilen Berghänge im Hintergrund und die weite Aussicht bis nach Kampanien und Kalabrien sind Grund genug, einige Tage dort zu verbringen. Im Landesinneren laden herrliche Wälder zum wandern ein, Pilgerwege führen zu den Bergheiligtümern und Gipfeln. Friedrich II. liebte diese Gegend und hat sich so manches Ferienschloss auf den spitzen Hügeln erbauen lassen. Wir besuchen die Felsenstadt Matera, die „Europäische Kulturhauptstadt 2019“, bestaunen in der Burg von Melfi das archäologische Museum und in Val d’Agri die Ausgrabungen von Grumentum, alles Zeugen der großen Kulturgeschichte der Region.

Reiseablauf

Karte

1. Tag

Vom Flughafen in Neapel fahren wir gemeinsam gegen 15:00 Uhr (Abweichung nicht ausgeschlossen) in die Basilikata, zum ersten Quartier.

2. Tag

Auftakt: Wanderung im Naturreservat Laghi di Monticchio und Besuch des mittelalterlichen Melfi mit dem archäologischen Museum im Kastell.
Auf und Ab 600 m, Gehzeit 4 Std.

3. Tag

Venosa, die Stadt des Dichters Horaz, ist ein Schmuckstück der Region. Nach der Besichtigung fahren wir nach Matera. Kurze Wanderung durch das Naturreservat Parco delle Murge mit Aussicht auf die Höhlenstadt, "Europäische Hauptstadt 2019".
Auf und Ab 200 m, Gehzeit 2 Std.

4. Tag

Wir besuchen Matera: 1993 UNESCO Weltkulturerbe und 2019 Kulturhauptstadt Europas, ein großartiges Natur-Kultur-Monument mit Felsenkirchen und Felsenwohnungen. Wanderung entlang der Gravina-Schlucht und Besuch von Montescaglioso zum Abschluss.
Auf und Ab 300 m, Gehzeit 4 Std.

5. Tag

Fahrt nach Aliano durch die „Mondlandschaft“ Carlo Levis, eine kurze Aussichtswanderung und Besuch des Ortes mit dem Museum.

6. Tag

Annäherung an die Lukaner Bergwelt. Fahrt zur Ebene von Grumentum und Besuch der dortigen Ausgrabungen. Wanderung auf dem Pilgerweg zum Bergheiligtum Monte Viggiano, 1725 m
Auf 600 m, Ab 500 m, Gehzeit 4 Std.

7. Tag

Zum Monte Volturino, 1863 m, wandern wir durch Buchenwälder mit Baumriesen und über einen leichten Grat zum Gipfel.
Auf 850 m, Ab 700 m, 5 Std. Gehzeit.

8. Tag

Wir wandern durch die Lukaner Dolomiten. Wind und Wetter sind die Baumeister der bizarren Sandsteinformationen.
Auf 800 m, Ab 500 m, 5 Std. Gehzeit

9. Tag

Monte Papa, 2005 m, der höchste des Sirinomassivs, der Basilikata und auch für uns der Höhepunkt.
Auf 700 m, Ab 1100 m, 6 Std. Gehzeit

10. Tag

Hoch über dem Golf von Policastro steht der Monte Crivo, 1277 m und bietet eine weite Sicht über das Tyrrhenische Meer. Besuch der Ortschaft Maratea.
Auf 700 m, Ab 600 m, 5 Std. Gehzeit

11. Tag

Eine Spazierfahrt zu den umliegenden Berg- und Küstenorten. Schauen, Baden, Einkehren, Erholen und vielleicht letzte Einkäufe erledigen.

12. Tag

Abschied von der Basilikata und gemeinsame Fahrt nach Neapel. Eintreffen am Flughafen gegen 12 Uhr zur anschließenden Heimreise.


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Stimmen

Heidi und Klaus Wiendl

Heidi und Klaus Wiendl

Die erste Wanderung auf Sentieri Italia führte uns vor einigen Jahren in die Basilikata, in eine unbekannte Gegend im Süden Italiens. Sie ist uns unvergesslich, sodass wir inzwischen weitere wunderbare Wanderungen mit Mithra unternahmen. Zuletzt waren wir mit ihr in den Abruzzen.

Dabei haben wir Pfade in Gegenden der italienischen Bergwelt kennen gelernt, in die wir selbst nie eintauchen würden, weil sie zum Teil nicht ausgewiesen sind. Am Abend wissen wir dann immer, was wir getan haben und können uns auf die immer besonderen Unterkünfte in familiärer Atmosphäre sowie auf das hervorragende Essen freuen, das individuell für uns zubereitet ist. Also ein Rundum-Super-Paket!

Bettina Sander und Heidi Uhrenbacher

Bettina Sander und Heidi Uhrenbacher

Ein Zufall führte uns nach Süditalien und dann hatte uns der Mithra-Virus angesteckt. So hat sie uns ein traumhaft schönes Land auf ihre spezielle Art und Weise näher gebracht.

Nachdem wir jahrelang führungslos durch die Berge gezogen waren haben wir nun die geführten Touren in vollen Zügen genossen. Nie hätten wir allein in Kalabrien, Sardinien oder der Basilikata die geheimen, zum Teil von ihr selbst mit Schere frei geschnittenen Pfade gefunden. Ganz zu schweigen von den umfassenden Informationen über Kultur und Geschichte des Landes und den herzlichen Begegnungen mit den italienischen Menschen. Sogar unsere Gehtechnik im Abstieg haben wir dank Mithra verbessert (die Beine schlenkern wie bei einer Marionette).

Eines wünschen wir uns jedoch in ihren ausnahmslos netten Wandergruppen: Mehr heimische Laute! (wir kommen aus Leipzig). Vielleicht haben doch einige Landsleute bei der letzten Touristikmesse in Leipzig an ihren ausgeworfenen Angelhaken angebissen.

Bis zum nächsten Mal!

Lydia und Wilfried Löhmer

Lydia und Wilfried Löhmer

Basilikata: "Obwohl der Alltag uns rasend schnell wieder eingeholt hat, sind wir noch ganz erfüllt von der schönen Basilikata. Es war super - die gute Mischung aus Wandern, Kultur, gutem italienischen Essen, eine harmonische Gruppe, - was will man mehr!? ...und für das Wetter waren ja wir zuständig, - wir haben uns bemüht! Als bleibender Eindruck von der Reise hat sich bei uns festgesetzt: Mithra kam zu Freunden und wir durften dabei sein. Danke."

Elisabeth und Dieter Rücker

Elisabeth und Dieter Rücker

In den letzten Jahren waren wir mit Mithra - und einmal mit einem ihrer Mitarbeiter auf Sizilien, Sardinien, Basilikata und auf den Äolischen Inseln. Es waren großartige, erlebnisreiche Reisen. Wir können alle Lobgesänge auf sie nur bestätigen, ja bekräftigen.

Besonders hervorheben möchten wir die wunderbaren Erlebnisse, die uns vermittelt wurden, wenn wir des Öfteren ortsansässige Freunde, Freundinnen oder Familien besuchten. Durch diese Kontakte und Gespräche erschloss sich uns das Land mit ihren Menschen und ihrer Kultur viel intensiver und besser, als es bei reinen Besichtigungsreisen oder Wanderungen möglich ist.

Peter Birke

Peter Birke

Wenn ich auf meine Wanderreisen zurückblicke, sind es fast immer Mithras Reisen, an die ich mich mit besonderer Sympathie erinnere. Zum Beispiel die Liparischen oder Äolischen Inseln, sind ein wunderschönes Wanderziel in Mithras außergewöhnlichen Reiseangeboten. Man ersteigt jeweils die schönsten Aussichtspunkte mit Blick auf die anderen Inseln und das weite Meer, die üppige mediterrane bzw. karge vulkanische Landschaft immer präsent.

Ich beschränke mich hier auf den Aspekt „interkulturelle Kontakte“, die sie uns vor Ort vermittelt: In Kalabrien erinnerten mich die Hirten mit ihrer Dudelsackmusik an Bachs Weihnachtsoratorium. Der kunstbegeisterte CAI-Vorsitzende aus Genua, zeigte uns die schönsten Ecken „seiner“ Stadt, kam am nächsten Tag mit seiner Frau und begleitete uns auf einer Wanderung. Die freundliche Nonna aus Ligurien, die uns freudestrahlend mit ihren Kochkünsten verwöhnte; oder ihrer Tochter, die trotzt viel Arbeit, uns die Abtei ihrer dörflichen Umgebung zeigte. Und natürlich die vielen freundlichen Wirtsleute der urigen Unterkünfte...

Helga und Hermann Magerer

Helga und Hermann Magerer

Italien hat Ziehkraft - schon immer und noch immer.

Zwar sind die Kosten und Strapazen der Autoanreise inzwischen geeignet uns zu verstimmen, doch: Südtirol - Gardasee - das Mittelmeer - die Kulturstädte und -städten, zusammen mit italienischer Mentalität, locken uns immer wieder nach Süden.

Mit Italien als „Wanderstiefel“ hat uns Mithra Omidvar bekannt gemacht. Sie hat uns das Land, seine Landschaften und seine Leute - im Sinn des Wortes - nähergebracht. In ihren Programmen „Sentieri Italia“ zeigt sie uns, wie wir, mit etwas Körper- und Geisteinsatz, auf italienische Besonderheiten und Kostbarkeiten „zugehen“ können - auf Meeres- und auf Gipfelhöhen - und dazwischen so wie so. - bella Italia auf Mithra-Wegen - dabei sind Werbung und Wahrheit tatsächlich eins!


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