Wunderbares Wandern in ITALIEN

Weitwanderung Rund um Monte Rosa: - Der große Walserweg im Süden

Karte: <strong>Weitwanderung Rund um Monte Rosa: </strong>- Der große Walserweg im Süden

Anforderungen

Für geübte, trittsichere und ausdauernde Wanderer, mit einer sehr guten Kondition, ist diese Trekkingtour Genuss und Erholung zugleich. Eine Weitwanderung mit Komfort. Tägliche, reine Gehzeiten zwischen 6 und 8 Std. Gepäcktransport im Begleitbus, der auch die Start- und Endpunkte der Wanderungen anfährt. Manchmal werden auch die Übernachtungssachen für die Hütten im sonst leichten Tagesrucksack verstaut.

Unterkunft

Täglicher Wechsel der Unterkunft, gute Hotels, einfache Berggasthöfe und Berghütten.

Leistungen

Eintritte, Transfers im Begleitbus von und bis München Hauptbahnhof, beides laut Programm, Halbpension im Doppel- und Mehrbettzimmer, in den Hütten auf Lager, VDB Kultur- und Bergwanderführer.

Treffpunkt: Hauptbahnhof München und Memmingen - Zeiten zur Ab- und Rückreise, siehe Reiseablauf
Termin: 24.08. - 01.09.2019
Reisedauer: 9 Tage
Teilnehmerzahl: 10 - 15 Personen
Investition: € 1.480,-- ab Hbf. München
Einzelzimmerzuschlag: Einzelzimmer sind keine verfügbar

Bilder und Beschreibung

Alpenüberquerung von Bosco Gurin nach Zermatt

Deutschsprachige Kolonisten besiedeln im frühen Mittelalter die Hochtäler im Wallis. Jenseits der großen Gletscher wird in diesen kargen Tälern der Lebensraum der Walliser zu eng und sie wandern ab. Im 13. Jahrhundert und in der Folge gelangen sie über die Passübergänge des Monte Rosa nach Süden. In den oberen Tälern von Aosta erlangen sie ihren Ruhm als Bergbauernvolk und Spezialisten der „Höhinen“ und „Wildinen“ der Alpenregionen. Feudalherren und Großgrundbesitzer rufen die Walliser zu sich, erteilen ihnen Privilegien und beauftragen sie mit Urbarmachung ihrer Güter. So gelangen sie mit ihren Familien bis in die Walser-Täler in Vorarlberg und das Allgäu und hinterlassen in Piemont, im Tessin und in Graubünden ihre Streusiedlungen, Sprache und Brauchtum. Mit der Kolonisationsgeschichte dieser ethnischen Minderheit, befassen wir uns auf dieser exzellenten Kulturwanderreise. Heimwehgeplagte Walser Kolonisten, schwerbeladene Säumer Karawanen, heimlich pendelnde Schmuggler, sinnlos sich bekriegende Militärs bis hin zu freiwilligen Mitgliedern der internationalen Alpenvereine: alle haben seit dem Hochmittelalter bis heute zum Erhalt eines inzwischen 850 km langen Weitwanderweges beigetragen. Er ist gespickt mit ursprünglichen Landschaften unserer Alpen, hochstehende Bauernarchitektur und obendrein, mit Monte Rosa, Mont Blanc und Matterhorn als imposante Kulisse.

Reiseablauf

Karte

1. Tag

Fahrt mit dem Begleitbus um 7 Uhr vom Hauptbahnhof München. Zusteigemöglichkeit Memmingen am Hauptbahnhof, oder entlang der Reiseroute, über Chur und Locarno zur ersten Unterkunft in Valle Maggia.

2. Tag

Bosco Gurin ist die höchstgelegene Gemeinde und die einzige deutschsprachige Siedlung im Tessin. Streifzug durch das Dorf mit traditioneller Walliser Architektur, dann hinauf zur Guriner Furka, 2323 m, der Grenze zwischen Tessin und Piemont, Abstieg ins Val Formazza und Gegenanstieg zur Hütte. Nacht im Lager.
Auf und Ab 1300 m, Gehzeit 7 Std.

3. Tag

Aufstieg zum Passo Scatta Minoia, 2599 m, und zum Albrunpass, 2409 m. Abstieg durch das Binntal. Wir sind wieder in der Schweiz, genauer im Oberwallis.
Auf 1000 m, Ab 1500 m, Gehzeit 8 Std.

4. Tag

Am Morgen geht es im Bus zum Stausee Mattmark im Saastal. Wir setzen unsere Wanderung durchs Täli zum Monte Moro Pass, 2984 m, fort, wo wir erneut die Grenze nach Italien überschreiten. Hier oben haben wir einen großartigen Rundblick auf die Viertausender-Eisriesen und in die Ostwand des Monte Rosa. Abstieg nach Macugnaga, um 1200 gegründet. „Z´Makana” ist der Walsername.
Auf 700m Ab 1600 m, Gehzeit 7 Std.

5. Tag

Auf alten Saumpfaden geht es durchs Valle Quarazza zum Türli Furgge 2738 m, auf Italienisch Colle del Turlo. Der Abstieg führt hinunter in das obere Sesia-Tal. Übernachtung im Lager.
Auf 1400 m, Ab 1200 m, Gehzeit 8 Std.

6. Tag

Abstieg zum Bus und Fahrt zum Ausgangspunkt. Wir steigen hinauf zum Colle Valdobbia, 2480 m, und folgen dem Weg hinab nach Gressoney St. Jean in Aosta. Faszinierend ist die Walserarchitektur der Häuser. Eine weitere Stunde Aufstieg muss noch sein bis zur Hütte. Nacht im Lager.
Auf 1500 m, ab 1200 m, Gehzeit 7 Std.

7. Tag

Wir besteigen den Colle Pinter, 2777 m, und machen Rast mit Fernblick auf Mont Blanc bis zum Matterhorn. Dann abwärts zum malerischen Weiler Cuneaz und hinab Richtung Val d’ayas. Übernachtung im Lager
Auf 1000 m, Ab 900 m, Gehzeit 5 Std.

8. Tag

Erst hinab ins Tal und Fahrt nach San Giacomo. Dann zum Colle Cime Bianche, 2982 m. Cervino, Matterhorn, ist mit seinen Nachbarn präsent. Weiter geht die Wanderung zur Mittelstation der Seilbahn, die von Cervinia kommt, und mit der wir zur Bergstation Testa Grigia, 3480 m, hochfahren. Ein letztes Mal überschreiten wir die Grenze nach Wallis. Über den Theodulgletscher hinab nach Trockenersteg und mit der Seilbahn hinunter nach Zermatt, dem Endpunkt unserer Weitwanderung. Endlich das Matterhorn von seiner Schokoladenseite! Mit der Eisenbahn fahren wir zu unserem Begleitbus und damit zur letzten Unterkunft.
Auf 1300 m, Ab 1100 m, Gehzeit 7 Std.

9. Tag

Sehr früher Aufbruch und Rückfahrt über Memmingen zum Hauptbahnhof München. Voraussichtliche Ankunft in München gegen 17 Uhr.


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Stimmen

Christine und Friedemann Grau

Christine und Friedemann Grau

Wir wandern gerne mit Mithra, weil

  • sie klare Auskunft über die Anforderungen des Wanderweges gibt;
  • es nicht nur um Höhenmeter geht, sondern Kultur, Literatur, Land und Leute einbezogen werden;
  • sie auch eine feste Hotelunterkunft für die gesamte Wanderzeit anbietet;
  • wir uns auch mal einen Tag „frei“ nehmen können, und es ist ok.

Ilse und Michael Form

Ilse und Michael Form

Seit unserer ersten Erfahrung mit Mithra, das war auf Sardinien, freuen wir uns auf ihre sportlichen Reiseangebote. Je mehr Peperoncini desto lieber! Das geniale Konzept mit dem Begleitbus, dem damit verbundenem Komfort, abwechslungsreiche und einsame Tourenwahl, die individuellen Unterkünfte, das ausgezeichnete Essen, begeistern uns immer wieder. Die langen Etappen auf dem Großen Walserweg sind für uns unvergesslich geblieben. Die täglichen Passübergänge führten schließlich bis zu den Monte Rosa Südtälern. Der Aufstieg zum Colle Pinter, mit den bunten Blumenwiesen, den kleinen Walsersiedlungen, ihre Bewohner, ihre Geschichten, die wir erfuhren und nicht zuletzt der prächtige Ausblick auf die Eisriesen zwischen Monte Rosa und Mont Blanc ließen unsere Bergsteiger-Herzen höher schlagen.

Petra und Klaus aus Augsburg

Petra und Klaus aus Augsburg

Wir sind mit Mithra zum ersten Mal auf Reisen gegangen und haben uns auch gleich den großen Walserweg ausgesucht. Unsere Erwartungen wurden übertroffen - in allem!

Ausgesuchte Tagesetappen, herrliche Passübergänge und jeden Tag ein anderes Panorama. Die Monte Rosa Gruppe bestaunten wir von allen Seiten und zum Abschluss das Matterhorn. Wir wurden auf den Wegen und am Abend mit Walserspezialitäten verwöhnt. Selbst unsere Hotels und Berggasthäuser hatten Bezug zu den Walser und jedes seinen individuellen Charme - zum Verlieben. Schade, dass die 14 Tage so schnell vorbei waren. Der Walserweg lädt ein auch zu einer zweiten Runde. Herzlichen Dank für diesen besonderen Urlaub!

Harald Müller

Harald Müller

Auf dem Flug nach Nepal zu einem Trekking fiel mir im Flieger Mithra zum ersten Mal auf, die ständig damit beschäftigt war, einen anscheinend selbstgebrauten Tee zu schlürfen. So lernte ich sie kennen. Ihre Gabe nicht nur bergsteigerische Höhepunkte zu bieten, sondern auch durch ihre vielfältigen Kontakte zu den Einheimischen, wie Naturschützer, Hirten, Bergführern uns Italien mit seiner Geschichte, Kultur und Lebensart aufzuschließen kommt mir entgegen. Ein Erlebnis der besonderen Art ist es, mit ihr an einer „Pioniertour“ mitzuwirken, wie ich auf dem "Großen Walserweg". Und viel Freude bereitet man ihr, wenn man ihr jeden Tag zum Geburtstag gratuliert - sie weiß jeden Tag zu erleben. Dazu gehört es auch, mit ihr nach einer Tour ein leckeres Eis zu schlecken.

Stefanie Hördegen

Stefanie Hördegen

Der Große Walserweg - ein Traum für jeden Alpenwanderer. Am Beeindruckendsten für mich war die Durchwanderung der alpinen Geographie von den Ost- zu den Westalpen. Die Zusammenhänge der einzelnen Gebirgsstöcke und Landschaften. Täler und Pässe mit allen Sinnen kennenzulernen. Dazu noch Mithras kulturelles Wissen über die Walser, ihre historischen Siedlungen und Sitten. Jeden Abend wunderbare einheimische Spezialitäten in ausgewählten Herbergen. Super!


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